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Ein Abend mit dem Bundeslandwirtschaftsminister in Tündern: Heimat braucht Perspektiven

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer war zu Gast in Tündern. Der CDU-Kreisverband Hameln-Pyrmont hatte Interessierte und Aktive aus dem ländlichen Raum eingeladen, um mit dem Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ins Gespräch zu kommen.


Direkt von der Kabinettsklausur in Neuhardenberg führte sein Weg nach Hameln-Pyrmont. Alois Rainer nahm sich viel Zeit für einen inhaltlichen Impuls und für den offenen Austausch mit den Menschen vor Ort. Mit dabei waren Landwirtinnen und Landwirte, Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaftskammer, des Landvolks, des Waldbesitzerverbands, der heimischen Wirtschaft und des Handwerks sowie viele weitere Gäste.


Was unsere Landwirtschaft konkret bewegt


Die Diskussion zeigte schnell, wie vielfältig die Herausforderungen sind, vor denen unsere landwirtschaftlichen Betriebe stehen. Gesprochen wurde unter anderem über Biogas, Wasserschutz, Düngeverordnung, Bürokratierückbau, Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung, Maisobergrenzen und Flächenkonkurrenz.


Hinter vielen dieser einzelnen Fragen steht für mich eine grundsätzliche Herausforderung: Wie schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen, damit landwirtschaftliche Betriebe auch in Zukunft investieren, wirtschaften und sich weiterentwickeln können?


Unsere Landwirtinnen und Landwirte übernehmen jeden Tag Verantwortung, für ihre Betriebe, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für unsere Kulturlandschaft und für die Versorgung mit Lebensmitteln. Dafür brauchen sie Planungssicherheit und Regelungen, die in der Praxis funktionieren.


Auch der Natur-, Boden- und Wasserschutz gehört selbstverständlich dazu. Entscheidend ist für mich, dass wir Lösungen möglichst gemeinsam mit der Praxis entwickeln. Gute Politik muss Ziele klar definieren, die Erfahrungen der Menschen vor Ort einbeziehen und Wege ermöglichen, die ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig sind.


Heimat ist mehr als ein Ort


Alois Rainer ist Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Für mich ist Heimat sehr konkret. Ich bin auf genau diesem Bauernhof in Tündern groß geworden. Deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung, wie sehr Landwirtschaft und das Leben auf unseren Dörfern miteinander verbunden sind. Heimat entsteht durch Menschen, die Verantwortung übernehmen. Durch Landwirtinnen und Landwirte. Durch Familien und Betriebe. Durch Ehrenamtliche in Vereinen. Durch unsere Feuerwehren. Durch Handwerk und Mittelstand. Und durch Menschen, die sich in ihren Dörfern und Städten füreinander einsetzen. Diese Menschen halten unseren ländlichen Raum lebendig. Deshalb liegt mir die Entwicklung besonders am Herzen.


Der ländliche Raum ist ein Innovationsraum


Dabei möchte ich unseren ländlichen Raum nicht nur unter dem Gesichtspunkt betrachten, was erhalten werden muss. Ich möchte stärker darüber sprechen, was hier entstehen kann.

Landwirtschaft, erneuerbare Energien, moderne mittelständische Unternehmen, Handwerk, regionale Wertschöpfung und starke Dorfgemeinschaften bieten enorme Chancen für Hameln-Pyrmont.

Der ländliche Raum ist ein Innovationsraum. Hier liegen große Stärken unseres Landkreises und wichtige Chancen für unsere Zukunft.


Dafür brauchen wir gute Rahmenbedingungen und eine Verwaltung, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten Entwicklungen unterstützt und ermöglicht. Als Landratskandidatin möchte ich den Menschen zuhören, ihre Erfahrungen ernst nehmen, unterschiedliche Interessen zusammenbringen und gemeinsam mit Fachleuten gute Lösungen für unseren Landkreis entwickeln.


Nicht jede Herausforderung kann auf Kreisebene gelöst werden, aber der Landkreis soll Ansprechpartner, Vermittler und Partner sein, für Landwirtschaft, Unternehmen, Kommunen und die Menschen, die hier leben.


Zuhören, miteinander reden, Lösungen entwickeln


Dieser Abend war sehr wertvoll. Viele Fragen waren sehr konkret, manche Positionen unterschiedlich, aber der Austausch war offen, respektvoll und lösungsorientiert.

Der große Zuspruch und die vielen persönlichen Gespräche geben mir Rückenwind und Motivation für die kommenden Wochen.


Mein herzlicher Dank gilt Bundesminister Alois Rainer für seinen Besuch und den offenen Austausch. Danke auch an den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr & Friends für die großartige musikalische Begleitung, an die Fleischerei Dutschke für die Verpflegung und an alle helfenden Hände, die beim Auf- und Abbau und in der Organisation unterstützt haben.

 
 
 

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