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Ländlicher Raum

Hameln-Pyrmont ist geprägt von starken Dörfern, gewachsenen Strukturen und landwirtschaftlichen Betrieben, die seit Generationen Verantwortung übernehmen. Sie sichern die regionale Lebensmittelproduktion und Wertschöpfung und sind ein wichtiger Teil unserer Heimat, unserer Identität. Ich nenne sie auch die Kulturträger, denn immer wenn bei einem Dorffest Logistik und Engagement gefragt sind, ist auf die Betriebe Verlass. Diese Leistung verdient Anerkennung und faire Rahmenbedingungen.
Ich möchte die landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis unterstützen, unabhängig davon, ob sie konventionell oder ökologisch wirtschaften. Entscheidend ist, dass Regeln praktikabel bleiben und Bürokratie nicht zur Belastung wird oder die gute Arbeit vor Ort erschwert. Landwirtschaft braucht Planungssicherheit und einen offenen Dialog zwischen Betrieben, Verwaltung, Naturschutz und Politik.
Gleichzeitig müssen wir unsere Dörfer und den ländlichen Raum weiter stärken. Gute Lebensbedingungen vor Ort bedeuten: wohnortnahe Versorgung, verlässliche Mobilität, Teilhabe für alle Generationen und Angebote, die auch ältere Menschen im Alltag unterstützen. Dazu gehört ein ÖPNV, der realistisch geplant wird und die Bedürfnisse der Menschen in den Ortschaften ernst nimmt. Innovative Ergänzungen zum Liniennetz sind für eine verlässliche Nutzung des ÖPNV unerlässlich.
Landschaftsschutz, Naturschutz und Landwirtschaft dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Auch Jägerinnen und Jäger leisten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz unseres Landkreises. Mein Ziel ist ein fairer Austausch, der unsere Natur schützt und zugleich den Menschen im ländlichen Raum Perspektiven gibt. Denn ein starker ländlicher Raum ist die Grundlage für einen starken Landkreis.

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